Wittenseer Aktiv

Trainingstipps zum Laufen und Dranbleiben

Landesmeisterschaft Halbmarathon

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Angesichts der Tatsache, dass das Training nach der Zwangspause im Sommer wieder gut lief und vor allem auch Spaß machte, ging ich am Sonntag recht hoffnungsvoll in Neumünster bei den Landesmeisterschaften im Halbmarathon an den Start. Mit einer Bestzeit konnte ich noch nicht wieder rechnen, aber aufgrund der Trainingsleistungen war eine Zeit im Bereich 1:10 Stunden und damit auch der Titel durchaus realistisch. Und so ging ich dann auch die ersten 5 km in einem entsprechenden Tempo von 3:20 Min. pro Kilometer an und lag zu diesem Zeitpunkt deutlich vor dem Rest des Feldes. Dann begann sich jedoch eine Muskelverletzung, die ich mir bei dem langen Lauf auf Amrum im linken hinteren Oberschenkel zugezogen hatte, wieder zu melden und von Kilometer zu Kilometer wurden die Schmerzen größer und die Schritte mit dem linken Bein kürzer. Schließlich entschloss ich mich bei Km 12 das Rennen (noch in Führung liegend) zu beenden, da ich Angst vor einer schlimmeren Verletzung hatte - man lernt ja aus Fehlern der Vergangenheit :-) Es war bestimmt die richtige Entscheidung, da ich jetzt sicherlich wieder in der nächsten Woche mit der Vorbereitung auf die Cross-Saison beginnen kann.

Das Rennen gewann am Ende der Gaststarter aus Bayern Christian Oppel in 1:12:21 vor dem neuen Landesmeister Claudius Michalak (1:13:07) und Dieter Schwarzkopf (1:13:51).

Für mich war es ein ziemlich enttäuschender Tag, aber dennoch bleibt der Eindruck, dass es insgesamt mit der Form weiter bergauf geht.

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Harter Test beim Lauf "Rund um Amrum"

Zum dritten Mal in diesem Jahr verschlug es mich auf die Nordsee-Insel Amrum, dieses Mal jedoch nicht zum Urlaub machen, sondern um an dem Laufwettkampf "Rund um Amrum" teilzunehmen. In der Vorbereitung auf die Landesmeisterschaft im Halbmarathon wollte ich auf Amrum einen harten langen Dauerlauf über die Wettkampfdistanz von 28,5 km absolvieren. Auf Amrum kommt natürlich erschwerend hinzu, dass ca. 16-17 km am Strand zu absolvieren sind. Der ist zum Teil recht fest und man kann gut laufen, an einigen Stellen ist er jedoch auch sehr tief und man findet nie so richtig einen Rhythmus. Die ersten 6 km, die auf Asphalt zurückgelegt werden, ging ich zügig in einem Tempo von 3:30/km an. Danach kam der Sand und die Geschwindigkeit ging runter. Da ich ungefährdet vorneweg laufen konnte, machte ich zwar weiter etwas Druck, versuchte aber mit den Kräften gut Haus zu halten. Trotzdem war ich auf den letzten 6 km ziemlich erschöpft und froh, die Ziellinie zu sehen. Mit neuer Streckenrekordzeit von 1:46 Stunden kam ich ca. eine viertel Stunde vor dem Zweiten und Seriensieger auf Amrum, Jan-Peter Brückner, ins Ziel. Jan-Peter hat früher mit mir zusammen Triathlon betrieben und mich für ein paar Jahre auch trainiert. Es war daher schön, ihn auf Amrum wieder zu treffen.

Trotz der Strapazen des Laufens auf Sand oder vielleicht auch gerade wegen dieser Streckenabschnitte auf dem breitesten Sandstrand Europas ist der Lauf "Rund um Amrum" ein einmaliges Erlebnis. Hinzu kommt eine gute Organisation in familiäre Atmosphäre und ein sehr motiviertes Organisations-Team. Die vielen Toursiten, die man unterwegs trifft, feuern einen an und so verstreicht die Zeit beim Laufen recht schnell. Ich kann jedem nur empfehlen, an dem Lauf (es gibt auch eine kürze Strecke von 14,5 km) einmal teilzunehmen und vielleicht noch einen oder mehrere Tage auf der Insel zu verbringen. Ich werde bestimmt auch noch einmal teilnehmen, wenn es der Saisonplan zulässt.

Hier kann man ein Foto und Berichte aus der lokalen Presse anschauen:

1)  http://www.shz.de/lokales/insel-bote/amrums-neuer-champion-id3716531.html 

2) http://www.amrum-news.de/2013/09/24/oleg-rantzow-siegt-mit-neuem-streckenrekord-beim-12-amrumer-insellauf-%E2%80%9Erund-um-amrum%E2%80%9C%E2%80%A6-ab/

Nach einem, zwei oder drei Tagen aktiver Erholung beginnt jetzt die Vorbereitung auf den Halbmarathon in Neumünster. Ich hoffe, es reicht dort nocheinmal zu einer ansprechenden Zeit und vorderen Platzierung. Mal schauen ...

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Es geht wieder bergauf!

Nach einem ziemlich ausgedehnten Tief im Sommer, dass auf die großen Belastungen beim Sardinia-Trail sowie viel privatem Stress zurückzuführen war, geht es seit ein paar Wochen wieder leicht bergauf. Das Laufen macht wieder Spaß und langsam kommt auch die Form wieder. Natürlich musste ich mich von meinen urprünglichen Zielen, neue Bestzeiten über 10km und Halbmarathon zu laufen für diese Saison verabschieden, aber ein paar Wettkämpfe habe ich mir dennoch vorgenommen. Der erste fand am letzten Wochenende in Hamburg statt, wo ich als Titelverteidiger mit der Nummer 1 beim internationalen Airport-Race rund um den Hamburger Flughafen an den Start ging und meinen Titel verteidigen konnte. Die Zeit war mit 55:20 über die 10 Meilen (16,1 km) zwar relativ langsam, aber für das in den Wochen zuvor absolvierte Training durchaus ok. Die ersten Kilometer lief ich sogar um die 3:10/km an, musste dann aber Tempo rausnehmen, um schließlich mit ca. 3:30/km ins Ziel zu "joggen". Gegen Ende war es härter als erwartet, aber Siegen macht ja bekanntlich immer Spaß :-)

Als nächstes werde ich am Samstag auf Amrum beim Insellauf starten, der über 28,5 km immer entlang der Küstenlinie verläuft - also zum Großteil auf Sand. Ich freue mich schon sehr auf den Lauf, da ich die Insel einfach mag und dort auch schon immer mal an den Start gehen wollte. Der Lauf soll dann als langer zügiger Dauerlauf ein weiterer Schritt im Formaufbau sein, denn sofern ich gesund bleibe, möchte ich zum abschluss der Saison bei der Landesmeisterschaft im Halbmarathon in Neumünster starten. Wie immer werde ich hier von den Läufen berichten.

Bis dahin

Oleg

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Amrum - Wo alles begann ...

Meine zweite Ferienwoche habe ich auf der wunderschönen Nordseeinsel Amrum verbracht. Seit ich Ferien habe, merke ich, wie kaputt ich eigentlich bin und wie viel Substanz mich die vergangenen Trainingswochen und Wettkämpfe neben der beruflichen Belastung gekostet haben. Zur Regeneration fuhr ich daher kurzentschlossen nach Amrum, wo ich als Kind bereits meine Sommerferien verbracht habe. Dort habe ich auch mit bereits 5 Jahren meine ersten Lauferfahrungen gesammelt, zunächst nur als Fahrradbegleitung bei meinem Vater und später dann selbst zu Fuß. Ein besonderes Vorbild war mir damals immer unsere Strandkorbvermieter, Jacky Boyens, ein guter Marathon-Läufer, der mich sehr beeindruckt hat. Ihn habe ich natürlich wieder besucht (s. Foto) und natürlich auf den wunderschönen Laufstrecken am Strand, im Wald, entlang des Wattenmeeres und auf den Bohlenwegen in den Dünen lockere Dauerläufe gemacht. Amrum eignet sich hervorragend zum Laufen und ich kann jedem nur empfehlen, dort mal eine oder mehrere Wochen zu verbringen. Die oben genannten verschiedenen Landschaftsformen sorgen auch bei langen Läufen für Abwechslung und der Untergrund (Sand, Waldboden) ist sehr gelenkfreundlich.

Im September gibt es immer einen Lauf rund um amrum (ca. 28 km). Zu gerne würde ich dort starten, aber ich kann noch nicht einschätzen, wie der Lauf in meinen Wettkampfkalendern und den damit verbundenen Zielen passt. Irgenwann werde ich aber einmal teilnehmen.

Zu 100% bin ich zwar noch nicht wieder fit, aber ich werde in dieser Woche in ein geregeltes und geplantes Training einsteigen, um die gesteckten Ziele im Herbst (Bestzeiten über 10 km und Halbmarathon) zu erreichen.

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Kurz entschlossener Start beim Lauf "Rund um Ratekau"

Obwohl noch etwas müde von Sardinien und dem Doppelstart beim Lauf zwischen den Meeren eine Woche zuvor, entschloss ich mich kurzfristig in Ratekau an den Start zu gehen. Irgendwie hatte ich Lust, an diesem traditionsreichen Lauf teilzunehmen und zudem lockte eine vergleichsweise hohe Prämie von 200 € für einen neuen Streckenrekord, der mit knapp unter 33 Minuten nicht allzu schnell erschien. Wenn auch nicht vollkommen frisch, so ging ich das Rennen recht optimistisch an. Die Konkurrenz war gut, da mit Claudius Michalak, Claas Franzen und dem Vorjahressieger Paul Muluve schnelle Läufer gemeldet hatten. Zur Verwunderung aller machte jedoch ein Nachmelder aus Rostock von Beginn an die Pace: Tsotleho Peter Fane aus Lesotho. Keiner konnte mitgehen und er gewann das Rennen mit sehr guten 30:55 Minuten. Obwohl mir immer noch die rechte Frische fehlte, konnte ich recht kontrolliert durchlaufen und den zweiten Platz mit 32:25  vor Paul und Claas sichern. Damit hätte ich den alten Rekord zwar geknackt, aber der hatte ja schon keinen Bestand mehr, als ich das Ziel erreichte :-) Es war trotzdem eine schöne Veranstaltung und ich kann jetzt in Ruhe mit einem Neuaufbau für die Rennen im Spätsommer/Herbst beginnen. Ich werde davon natürlich wieder an dieser Stelle berichten. Hier noch ein paar Fotos:

 

Mit Peter Fane und Julia Gröhling, der Siegerin über 5000m

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Lauf zwischen den Meeren

Am 1. Juni fand wieder einmal der Lauf zwischen den Meeren, ein Staffellauf mit 10 Etappen über gut 90 km von Husum an der Nordsee nach Damp an der Ostsee statt. Die letzten Jahre dominierte immer ein Team aus Bayern, das uns Norddeutschen ganz schön die Show stahl. Die bayrische Siegesserie konnte dann endlich im letzten Jahr von einem starken Team vornehmlich schleswig-holsteiner Athleten gebrochen werden und ich durfte dabei sein. Dieses Jahr wollten wir, wieder finanziell und tatkräftigt unterstütz von Stefan Fehland und seiner Firma o.t.n, den Titel natürlich verteidigen und wir hatten auch recht früh 10 sehr starke Läufer zusammen. Aber wie das Schicksal manchmal so spielt, mussten gleich drei unserer stärksten Läufer in letzter Minute absagen. Glücklicherweise konnten wir noch zwei Ersatzläufer auftreiben und ich erklärte mich bereit sowohl die Startetappe über 12 km als auch die 8. Etappe über 8,1 km zu laufen - ein mutiger Entschluss, da ich nur drei Wochen nach dem Sardinia-Trail alles andere als frisch war. So musste ich auf der ersten etappe auch 3 Minuten Rückstand auf den sehr starken Manuel Stöckert aus Bayern hinnehmen, aber die waren ohnehin eingeplant. Eigentlich hielten wir uns danach auch ganz gut und hätten trotz der Ausfälle mit um den Sieg kämpfen können, wenn sich nicht Marco Kohlmorgen auf seinem Teilstück so stark verletzt hätte, dass er die letzten Kilometer nur noch humpelnd bewältigen konnte. Trotz seines selbstlosen Einsatzes musste er einige Minuten einbüßen, die uns dann am Ende fehlten, sodass wir auf einem sicheren 3. Platz landeten. Hinter den Bayern landete nur knapp geschlagen das überraschend starke Mauritz-Team aus Lüberck. Auch wenn mehr drin gewesen wäre, so war der Wettkampf doch wieder vor allem ein tolles Mannschaftsereignis, was in dieser Individualsportart leider nur selten zu erleben ist. Ich freue mich also auf eine Neuauflage des Dreikampfes im nächsten Jahr. Hier ein Bild von unserem Team in diesem Jahr:

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Auf neuen Pfaden - Start beim Sardinia Trail

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Vom 10. bis zum 12. Mai startete ich bei der zweiten Austragung des . Bei dieser Veranstaltung über drei Tage galt es, drei Etappen mit insgesamt 90 km zu bewältigen und dabei über 3800 Höhenmeter zu überwinden. Die Strecken führten durch die wilde Gebirgslandschaft Sardiniens und waren daher technisch sehr anspruchsvoll. Zudem musste man sich auf der Strecke auch selbst Verpflegen.  Auf der anderen Seite wurde man durch die atemberaubende Schönheit der Natur für viele körperliche Strapazen mehr als entschädigt.

Hoch motiviert ging ich die erste Etappe über 24 km sehr zügig an, musste dann aber leider schmerzhaft erfahren, dass so ein Trailrun erst bergauf wirklich beginnt. Auf dem gut 8 km langen Schlussanstieg schwanden mir zunehmend die Kräfte und ich musste meine Konkurrenten ziehen lassen. Trotzdem erreichte ich noch als dritter das Ziel dieser ersten Etappe und war insgesamt zufrieden mit dem Tag. Allerdings wurde mir sehr deutlich klar, auf was ich mich dort eingelassen hatte - galt die erste Etappe doch als die kürzeste und leichteste!

Nach unruhiger Nacht ging ich die Königsetappe am zweiten Tag über 36 km dementsprechend vorsichtiger an und konnte das Renngeschehen im ersten Drittel der Strecke mitbestimmen. Auf dem folgenden 10 km langen und steilen Anstieg ließ ich die Spezialisten dann ziehen, um nicht schon zu früh ans Limit gehen zu müssen. Die Taktik zahlte sich aus und ich erreichte wieder als guter Dritter und nach über drei Stunden Renndauer einen Podiumsplatz am Strand von Cala Gonone.

Entgegen meiner Befürchtungen fühlte ich mich am Morgen des dritten und letzten Wettkampftages sehr gut. Wie allen Teilnehmern tat natürlich auch mir alles unterhalb der Hüfte weh, doch merkte ich schon, dass heute noch was ging. Auf dieser letzten Etappe sollte es noch einmal über 29 km und einige der höchsten Punkte der Insel (über 1800 m über Meereshöhe) gehen. Bereits am ersten langen Anstieg konnte ich die Konkurrenz auf Distanz halten. Auf dem Weg zum Gipfel hatten alle Läufer mit dem stürmischen Wind und eisigen Temperaturen (es lag sogar noch etwas Schnee!) zu kämpfen, doch auch das machte mir an diesem Tag nur wenig aus. Lediglich an der letzten extrem steilen Rampe musste ich den Gesamtführenden Fulvio Dapit ziehen lassen. Allerdings betrug der Rückstand lediglich 150 m, die ich auf den abschließenden 7 km Richtung Ziel schnell wieder zulaufen und mich auf dem letzten Kilometer durchsetzen konnte. So erreichte ich das Etappenziel als Erster und war glücklich über meine Leistung. Die vielen Trainingskilometer haben sich also doch gelohnt.

Insgesamt reichte es trotz der drei Podiumsplatzierungen "nur" zu Platz 4 in der Gesamtwertung. da ich am ersten Tag zu viel Zeit auf den Gesamtdritten und am zweiten Zeit auf den Gesamtzweiten verloren hatte. Die dritte Etappe hat mir aber gezeigt, dass ich auch die Spezialisten an einem guten Tag schlagen kann. Allerdings haben die drei Tage auch gezeigt, dass eine professionelle Vorbereitung auf die Anforderungen eines solchen Etappenrennens im Gebirge hier im Flachland kaum möglich ist. Die langen Bergauf- und Bergabpassagen stellen ganz spezielle Anforderungen an die Muskulatur und Lauftechnik und nur viele Trainingskilometer in entsprechendem Gelände können diese darauf vorbereiten.

Über das Sportliche hinaus waren die drei Tage auf Sardinien ein einzigartiges Erlebnis. Das lag zum einen an der wunderschönen Landschaft und zum anderen daran, dass man neben dem Sport auch sehr viel über Land und Leute erfahren konnte. Zudem trug die familiäre Atmosphäre der Veranstaltung zu einer fröhlichen und entspannten Stimmung unter allen Athleten bei. Ich kann jedem, der ein Abenteuer im Bereich Ausdauersport sucht und zudem an Natur und italienisch-sardischer Lebensart interessiert ist, nur empfehlen an der Veranstaltung teilzunehmen. Vielleicht motivieren euch ja die kleinen Filme, die die Veranstalter von den einzelnen Etappen produziert haben. Natürlich ist der Kameramann nicht zu den Stellen vorgedrungen, an denen es richtig hart war :-)

http://www.sardiniatrail.com/videogallery.php

 Und hier noch ein paar Fotos:

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Vor dem Start zur 2. Etappe

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Der Zieleinlauf im wunderschönen Cala Gonone entschädigte für die Stapazen der vorangegangenen 36 km durchs Gebirge.

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Nach dem Sieg auf der letzten Etappe

 

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Training für den Sardinia Trail

Nach dem enttäuschenden Abschneiden bei der Halbmarathon-DM ging es mir eine Woche körperlich wie mental ziemlich schlecht. Doch dann ging der Blick wieder nach vorne in Richtung Sardinia Trail und die Frische kam so langsam wieder zurück in die Bein und in den Kopf. Ich bin bisher weder bei einem Etappen-Rennen über drei Tage noch bei einem Trail-Run durchs Gebirge gestartet und daher auch in der Vorbereiung sehr unerfahren. Zudem findet man in Kiel und Umgebung praktisch kein Trainingsgelände, das dem auf Sardinien entspricht. Ich habe daher versucht, zumindest den Umfang der Trainingskilometer hoch zu halten und auch die eine oder andere intensivere Einheit für die Kraft einzubauen. Am Ende der bisherigen Vorbereitung stand dann ein Block von drei Tagen mit den folgenden Inhalten: 1. Tag: 20 km mit drei Intervallen von 5 km, 4 km bzw. 2 km in einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 3:15/Kilometer. Am Nachmittag folgte noch ein lockerer Dauerlauf über 10 km. 2. Tag: 31 km Dauerlauf in 2:08 Stunden. 3. Tag: 22 km Dauerlauf in profiliertem Gelände in 1:30. Da ich nicht völlig ausgeruht in den Block gegangen bin, sind die Beine jetzt recht müde, aber das war ja auch der Sinn der Einheiten. Nun folgen zwei Tage Regeneration mit lockerem Radfahren und einem Dauerlauf. Dann werde ich wohl noch einmal im Düsternbrooker Gehölz ein paar Intervalle (2,1 km) auf einer Runde mit extrem steilen Anstiegen und Bergabpassagen machen und am nächsten Tag noch einen längeren Dauerlauf. Danach folgen dann nur noch lockere und regenerative Einheiten bis zum Startschuss der ersten Etappe am Freitag, dem 10. Mai. Ich freue mich auf das Rennen und werde sicherlich in einer guten Form nach Sardinien Reisen.

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Deutsche Meisterschaften im Halbmarathon

Am Sonntag stand der erste Höhepunkt des Jahres auf dem Programm: Die Deutsche Meisterschaft im Halbmarathon in Refrath bei Köln.In der festen Überzeugung hart und gut, trotz widriger Bedingungen durch den langen Winter, trainiert zu haben, reiste ich am Samstag in Refrath an und erfreuete mich bei einem lockeren Lauf an dem angenehm warmen Wetter. Auch am Wettkampftag war es mit angenehmen 16 Grad schön warm und die müden Beine der letzten Wochen fühlten sich bereits beim Einlaufen wieder leicht an. So ging ich in dem sehr gut besetzten Feld zügig aber kontrolliert an und konnte die ersten 5 KM in guten 16:15 absolvieren, was also genau auf eine Endzeit von 1:08:30 hinausgelaufen wäre ... wären da nicht die vollkommen ungewöhnlichen Magenprobleme und Seitenstechen dazugekommen. So etwas hatte ich seit Ewigkeiten nicht mehr, aber es wurde leider immer schlimmer. Ich konnte nicht mehr richtig atmen, hatte Schmerzen und dann wurden natürlich auch die Beine schwer. Kurz davor zu kapitulieren und dem inneren Drang danach, den Schmerzen durch Aufgabe ein Ende zu bereiten, kämpfte ich mich aber ins Ziel. Bei einer DM darf man einfach nicht aufgeben. So "joggte" ich dann also mit einer Endzeit von 1:13:30 ins Ziel.

Insgesamt bin ich natürlich sehr enttäuscht über meine Leistung, da ich in den 3 Monaten der Vorbereitung alle Zeit und Energie, die mir neben dem Job zur Verfügung stand, in das Training gesteckt habe. Und davon, dass ich gut trainiert habe, bin ich überzeut. So bleibt also die Gewissheit oder zumindest die Hoffnung, dass es sich auch noch in Form guter Zeiten und Platzierungen auszahlen wird.

Jetzt werde ich ertseinmal regenerieren, neue Kraft und Motivation schöpfen und mich dann auf das Abenteur "Sardinia Trail" im Mai vorbereiten. Da stellt sich natürlich die Frage, wie man sich hier im Flachland auf einen drei Etappen umfassenden Lauf über gut 90 KM mit über 3000 Höhenmetern vorbereiten kann. Ich habe diese Frage auch noch nicht beantwortet, werde mir aber Gedanken machen und hier von den Ergebnissen meiner Überlegungen berichten.

 

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Sieg beim Kieler Hochbrückenlauf 2013

Nach drei Tagen Regeneration und lockerem Training im Anschluss an die Crosslauf-DM standen wieder 1 ½ harte Trainingswochen an. Dazu kamen mit Kälte, Wind und Schnee widrige  Witterungsbedingungen, die es einem als „Draußensportler“ nicht gerade einfach machten. Trotzdem konnte ich ein umfangreiches und qualitativ anspruchsvolles Training absolvieren.

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Start ins neue Jahr, Laufen bei Frost und noch ein Nachtrag zum Loch Ness Marathon

Der Start ins neue Jahr verlief bei mir leider etwas holprig. Nach einem Magen-Darm-Virus über Silvester musste ich jetzt leider auch noch eine Erkältung überwinden, um die zur Zeit wohl kaum einer herum kommt. Da ich zudem noch eine Woche mit meinen Oberstufenschülern zum alpinen Skifahren in den Alpen war, musste das Lauftraining etwas ruhen. Jetzt geht es aber wieder los und hoffentlich ohne weitere Zwangspausen.

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Ab in ein neues sportliches Jahr

Nachdem nun die ersten langen Winterwochen vorbei sind und der kürzeste Tag des Jahres hinter uns liegt, bin auch ich wieder richtig ins Training eingestiegen. Eigentlich ging es nach der Saisonpause im Oktober schon wieder ganz gut los und das Training machte Spaß, aber eine Erkältung und vor allem eine zu spät erkannte Pilzerkrankung des Darms, führte leider dazu, dass ich praktisch kaum laufen konnte.

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Nachlese und Fotos zum Loch-Ness-Marathon

Nachlese und Fotos zum Loch-Ness-Marathon

Seit dem Rennen sind jetzt gut zwei Wochen vergangen und die schlimmsten Nachwirkungen überstanden. Ich kann wieder normal gehen und habe mich ganz gut erholen können. Langsam kommt auch schon wieder die Lust, ins Training einzusteigen.

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Loch-Ness-Marathon

Am Sonntag war es endlich so weit: Ich war in Inverness, der Hauptstadt der Highlands angekommen und freute mich auf den Wettkampf. Der lockere Trainingslauf am Vortag ging richtig gut und so stand einem guten Wettkampf nichts mehr im Wege.

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Absage der DM

Alle, die an dieser Stelle gerne einen Bericht über die Deutschen Straßenlaufmeisterschaften über 10km gelesen hätte, muss ich leider ettäuschen. Nach sehr guten Trainingswochen im Sommer, hat es mich seit langer Zeit auch mal wieder erwischt und ich bin krank geworden

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Sieg beim internationalen Airportrace in Hamburg

Sieg beim internationalen Airportrace in Hamburg

Nach langer Zeit ohne Wettkämpfe und vielen Trainingskilometern in der Marathon-Vorbereitung sah ich dem Wettkampf heute freudig entgegen. Dazu kam das wunderbare Wetter, so dass einem schönen Lauf über 10 Meilen (16,1 km) in meiner Heimatstadt nichts mehr im Wege stand.

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Grundlagentraining in Italien und Absage in Husum

Nach zweieinhalb Wochen im schönen und warmen Italien bin ich seit Donnerstag wieder in Norddeutschland. Nach den harten Trainingswochen zuvor, galt es in Italien sich ersteinmal wieder zu regenerieren und dann Urlaub mit Training gut zu verbinden, was auch gut gelang.

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Wettkampfplanung steht!

Nach nun gut 12 Wochen Training habe ich mich entschieden dieses Jahr doch noch an einem Marathon zu starten und zwar in Schottland beim Loch-Ness-Marathon am 30.09. Ich bin schon sehr gespannt auf das Rennen entlang des wohl bekanntesten Sees Großbritanniens.

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Guter Saisoneinstieg beim Brunsbüttler Citylauf

Guter Saisoneinstieg beim Brunsbüttler Citylauf

Der erste Trainingsblock nach meiner langen Verletzungspause ging am Freitag Abend mit dem Brunsbüttler Citylauf zuende. Mit 31:46 Minuten konnte ich zwar nicht ganz die zeit laufen, die ich mir gewünscht hatte, war aber dennoch zufrieden. Die Bedingungen waren aufgrund des frischen Windes sicherlich nicht optimal und zudem bin ich nach einem langen Schuljahr auch insgesamt etwas erschöpft.

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Lauf zwischen den Meeren

Wie angekündigt stand am Samstag der erste Wettkampf nach der Verletzungspause an. Ich durfte als Startläufer für das starke o.t.n.-Team beim Lauf zwischen den Meeren die ersten 12km Laufen. Dank des Rückendwindes und natürlich solider Trainingsarbeit in den verganegenen 5 Wochen gelang mir auch ein zufriedenstellendes Rennen.

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