Nach Hawaii ist vor… Hawaii?!

Ironman Portugal – reicht es für die Hawaii Qualifikation?

Nach dem Ironman Hawaii, dem bisher größten Erlebnis in meinem Leben war ich natürlich motivierter als jemals zuvor und habe diesen tollen Sport in jeder Zelle gelebt und geliebt! Nur was kommt jetzt? Was steht in der kommenden Saison an? Als Leistungssportler ist mein Credo immer „Schneller, höher, weiter“. Aber wie ist eine Ironman-WM auf Hawaii zu toppen? Die Antwort darauf wurde mir recht schnell klar: Mit meiner eigenen Leistung war ich im Großen und Ganzen zwar zufrieden, aber ich bin fest davon überzeugt mein Potential nicht voll ausgeschöpft zu haben! Kurz gesagt: Ich will bei einer WM noch einmal Top-Platzierung! Somit war das Ziel für 2023 klar – WM Qualifikation für Hawaii sichern und 2024 auf „Big Island“ noch einmal richtig angreifen!

Nach dem Ironman Hawaii, dem bisher größten Erlebnis in meinem Leben war ich natürlich motivierter als jemals zuvor und habe diesen tollen Sport in jeder Zelle gelebt und geliebt! Nur was kommt jetzt? Was steht in der kommenden Saison an? Als Leistungssportler ist mein Credo immer „Schneller, höher, weiter“. Aber wie ist eine Ironman-WM auf Hawaii zu toppen? Die Antwort darauf wurde mir recht schnell klar: Mit meiner eigenen Leistung war ich im Großen und Ganzen zwar zufrieden, aber ich bin fest davon überzeugt mein Potential nicht voll ausgeschöpft zu haben! Kurz gesagt: Ich will bei einer WM noch einmal Top-Platzierung! Somit war das Ziel für 2023 klar – WM Qualifikation für Hawaii sichern und 2024 auf „Big Island“ noch einmal richtig angreifen!

Saisonbeginn 2023.

Der Saisoneinstieg erfolgte direkt nach meinem jährlichen Ostertrainingslager auf Gran Canaria im beschaulichen Alsdorf an der holländischen Grenze. Dort startete ich bei den deutschen Duathlon Meisterschaften. Im Duathlon wird nicht geschwommen, sondern 2x gelaufen. Das liegt mir als alter Läufer natürlich und ich konnte mit Platz 3. die Bronzemedaille gewinnen!

Der Saisoneinstieg erfolgte direkt nach meinem jährlichen Ostertrainingslager auf Gran Canaria im beschaulichen Alsdorf an der holländischen Grenze. Dort startete ich bei den deutschen Duathlon Meisterschaften. Im Duathlon wird nicht geschwommen, sondern 2x gelaufen. Das liegt mir als alter Läufer natürlich und ich konnte mit Platz 3. die Bronzemedaille gewinnen!

Back to Back Racing.

Das macht natürlich Lust auf mehr. Das Wetter bei uns in Norden spielte auch im Mai schon super mit und ich hatte richtig Bock mich mit meiner guten Form der Konkurrenz zu stellen. Das Hauptziel war natürlich weiterhin im Oktober beim Ironman in Höchstform zu sein. Als kleiner Test habe ich mit meinem Coach ein sogenanntes „Back to Back“ Race geplant. Bei uns im Langstreckentriathlon impliziert das an 2 aufeinanderfolgenden Wochenenden eine Mitteldistanz zu absolvieren – also 2 Km Schwimmen, 90 Km Rad und 21.1 Km laufen. Hierfür herhalten sollten der Ironman 70.3 in Luxemburg und 6 Tage danach der Viking Triathlon in Schleswig bei uns in Norden.

Das Rennen in Luxemburg verlief bis zum abschließenden Halbmarathon super – in guter Position liegend wollte ich beim Laufen angreifen und habe den Sieg fest vor Augen gehabt. Unterschätzt habe ich allerdings die Hitze im Tal der Weinberge…in Addition mit nicht auszureichender Flüssigkeitsaufnahme auf dem Rad vorab wurde das Laufen zur Tortur. Ich verlor Platz für Platz und erst im letzten Drittel habe ich mich etwas gefangen und konnte nochmal einmal beschleunigen – die Belohnung der Qualen: Platz 3 😊 Das Podium zu erreichen ist immer ein tolles Ergebnis, da man somit zur Siegerehrung darf und das natürlich eine besondere Ehre ist!

Rückreise – 6 Tage Zeit zur Erholung – dann geht der ganze Spaß von vorne los!

Diesmal in Schleswig, einem etwas kleineren lokalen Rennen, dem Viking Triathlon. Nicht nur weil der Tag mit einem souveränen Start-Ziel-Sieg und Landesmeistertitel optimal verlief zauberte dieses Event ein lächeln in mein Gesicht, sondern weil die ganze Organisation und Durchführung von Triathleten für Triathleten gestaltet wurde! Ein tolles Event, dass ich jedem Nordlicht empfehlen kann!

Sieg beim Viking Triathlon in Schleswig

„Sommerferien“.

Urlaub in den Alpen..und wie es der Zufall nunmal so will fand dort auch ein Triathlon statt. Diesmal ein „Extremtriathlon“ mit 2,2Km schwimmen im 15Grad kalten Stausee, gefolgt von 120Km Rad mit 3200 Höhenmetern und einem bergigen Halbmarathon auf 2000m Höhe. Der 6. Platz unter den ganzen Bergspezialisten zeigte mir erneut, dass mir Berge nicht nur Spaß bringen sondern anscheinend auch liegen 😉 Danach gab es dann auch wirklich mal ein paar Tage „Urlaub“…denn mein Körper war nach dieser Tortur fix und fertig!

Urlaub in den Alpen – angereichert mit einem Triathlon-Start

September.

Die heiße Phase der Vorbereitung auf den Ironman (Ironman Cascais/ Portugal) hat begonnen – dachte ich. Bisher verschont geblieben hat es mich nun doch erwischt – Corona..und das Ganze 4 Wochen vor dem Saisonhighlight. Nicht das mich diese Nachricht nicht schon ganz nervös gemacht hat, so liegt der Stichtag zur Geburt meines ersten Kindes nur 10 Tage nach dem Renndatum! Richtig gehört – ich werde Papa 😊 Wahnsinn!

Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich das Rennen bereits vor Kenntnis dieser freudigen Nachricht gemeldet und gebucht hatte und meine Frau Ihren Segen dazu gegeben hatte! Als kleine Randnotiz meiner „optimalen“ Rennvorbereitung sei zu erwähnen, dass ich 1 Woche vor Abflug noch fix geheiratet habe. Der Fokus lag somit nicht mehr ganz so auf dem Rennen, da ich einige sehr schöne „Nebenschauplätze“ hatte. Vielleicht waren es aber auch genau diese Glückshormone die mich trotz fehlender Trainingskilometer in der Vorbereitung dennoch zu einer Top Performance gepushed haben!

Platz 2 beim Ironman Portugal = Hawaii Qualifikation!

Platz 2 beim Ironman Portugal

Unfassbar happy, dass trotz aller Umstände so ein Erfolg möglich war. Ziel erreicht, Quali im Sack…oder auch nicht! Als werdender Papa haben sich die Prioritäten etwas verschoben. Ein Hawaii Start ist nicht nur ein immenser finanzieller Aufwand, sondern auch ein zeitlicher. Ich möchte da 100% bei meiner kleinen Familie sein und kein Risiko eingehen im Nachhinein irgend etwas zu bereuen! Hawaii Startplatz also nicht angenommen, aber dennoch glücklich!

Am 20.11.2023 hat die kleine Louana Schröder-Groeneveld dann das Licht der Welt erblickt. Der größte Erfolg in meinem Leben! Eine richtige #MiniLSG <3

Was sportlich im kommenden Jahr so passiert steht noch etwas in den Sternen. Weitermachen möchte ich auf jeden Fall! In welchem Umfang und welche Ziele dabei herauskommen wird fortan nur noch mit dem Familienrat evaluiert! Ich bin selbst gespannt 😊

Ab jetzt mit Mini Louana Schröder-Groeneveld