Aktiv Team Steckbriefe: Bine

Aktiv Team Steckbriefe: Bine

Aktiv Team Steckbrief Nr. 2: Bine

Eigentlich sollte man meinen, es laufe super gut bei mir im Training. Genau genommen ist eher das gefühlte Gegenteil der Fall.

Seit ich von dem tollen Gewinn erfahren habe und wir uns im Rahmen des Wittenseer Aktiv Teams das erste Mal gemeinsam getroffen haben, bin ich super motiviert und fühle mich in der Truppe richtig gut aufgehoben – Großer Pluspunkt!

Nun ja, die Erfolgsberichte unserer Leistungsträger erfreuen mich, aber sie erden mich auch immer wieder, denn eines wird für mich vermeintlich deutlicher: Ich bin wohl eine Schnecke. Während unser Carsten als „Dienstältester“ ständig seine Bestmarken hält oder diese gar unterbietet, „Halbmarathon-Frank“ schier unerschöpfliche Energie zur Verfügung zu haben scheint und auch die Mädels – ganz vorne weg natürlich unsere Super-Trainerin Katharina – nur so vob2ap3_thumbnail__20160726_112503.JPGr Tatendrang strotzen, werde ich anscheinend immer langsamer. Ich mache Intervall-Einheiten, Tempoläufe, längere Läufe, Ausgleichseinheiten wie Spinning und Rumpfstabilisation, versuche mich an den Vorgaben bzw. Vorschlägen von Katha zu orientieren. Und trotzdem, es läuft einfach nicht rund – Minuspunkt! 

Dann ist da aber der Austausch in den Wittenseer-Quelle-Team-Gruppen via WhatsApp, ja, auch mit den Mädels unter sich. Hier sehe ich wieder, dass ich ja auch nicht alleine bin mit so einigen Rückschlägen. Da scheinen meine vergleichsweise kurzen Zwangspausen durch eine Insektenstich-Infektion am Knöchel (na, wo auch sonst?!) und Schürfwunden am Fußballen ja wirklich nicht der Rede wert – Pluspunkt! 

Und wenn ich dann wieder loslaufe, erfreue ich mich daran … bis der Puls - wieder mal - an einen Punkt gekommen ist, von dem ich weiß, dass er definitiv zu hoch ist – Minuspunkt!

Langsamer traben, eine kleine Gehpause, aber immer weiter! Da hat man dann ziemlich viel Zeit für Gedanken…ob ich wohl besser ohne Pulsgurt laufen und einfach mal nur auf meinen Körper hören sollte…warum ich das überhaupt mache (ach, ich weiß, ich habe viel mehr Gründe zu laufen, als es nicht zu tun). Na, vielleicht kennt das ja einer von euch auch. Habe ich das Training dann hinter mir, bin ich immer, wirklich immer – ich schwöre – deutlich zufriedener als davor – Absoluter Pluspunkt!

Und wenn ich dann an Oktober denke, an unsere gemeinsame Reise, bin ich wieder voller Vorfreude und beflügelt – Drei Pluspunkte!

Auch wenn ich mich wohl schon jetzt bei all meinen Teammitgliedern entschuldigen sollte, dass ihr auf mich werdet warten müssen, da ich mit deutlichem Abstand als Letzte von uns ins Ziel komme – Minuspunkt!

Ich hoffe auf euer Verständnis und nehme mir die Zeit, die ich brauche. Nützt ja nix – Mut zur Lücke!

Zum Schluss eine kleine Bilanz mit anschließendem Ausblick: Monatlich einen Lauf zwischen 10km und der Länge eines Halbmarathons zu absolvieren, ist schon was. Ganz spontan habe ich mich direkt nach unserem ersten Treffen zum Hoisbüttler Hasenlauf Ende Mai angemeldet und bin zum ersten Mal unter der „Flagge“ des Wittenseer Aktiv Teams 2016 gestartet. Tolles Feeling und leckere Brause im Ziel! Ein wenig abweichend vom reinen Laufen habe ich mich am 16.07. an einem Tough Mudder versucht. Es war ein herrlicher Matsche-Spaß mit 21 Hindernissen auf immerhin 19,5km. Daraufhin folgte der Mitternachtslauf in Heiligenhafen, bei dem ich ebenfalls erfolgreich an den Start gegangen bin.

Als nächstes kommt ein Jedermann-Triathlon Mitte August und dann der legendäre Heldenlauf in Blankenese – auch hier ist der Lockstoff Wittenseer am Start – ach nein, am Ziel! Und die restliche Zeit bis zum großen Tag in Palma hält sicher auch noch den einen oder anderen „Testlauf“ bereit.

Das alles noch einmal am geistigen Auge vorbei ziehen zu lassen, es aufzuschreiben, ist einfach unbezahlbar! Unterm Strich: 3 x Minus, mindestens 6 x Plus, addiert mit den leckeren Tropfen aus der Wittenseer Quelle = Super Quote!

Bis dahin,

Bine

 

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15. Ostseeman Glücksburg
Triathlonstart 2.0